Wildtierbergung & Schutz
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Wildtierbergung & Schutz

Verletzte Eulen, Schwäne, Rehkitze und Fledermäuse: Wir sichern Wildtiere fachgerecht am Fundort, versorgen sie nach Protokoll und übergeben sie an spezialisierte Auffangstationen.

  • Füchse
  • Marder
  • Eichhörnchen
  • Schwäne
  • Greifvögel
  • und alle anderen

Wir pflegen, ziehen auf oder wildern nicht selbst aus – das übernehmen spezialisierte Wildtierstationen. Bei Wildunfällen im Straßenverkehr immer zuerst die 110.

Leistungen · Wildtiere

Was wir tun – und was nicht.

Klare Grenzen helfen im Notfall: So weißt du sofort, ob wir die richtige Stelle sind – oder wer dir stattdessen schneller hilft. Tippe auf einen Punkt für Details.

Das leisten wir
Unsere Spezialisierung +

Besonders erfahren sind wir mit Füchsen, Mardern, Eichhörnchen, Schwänen und Greifvögeln – und natürlich helfen wir auch allen anderen Wildtieren, von Igel bis Fledermaus.

Fachgerechte Sicherung am Fundort +

Mit Keschern, Netzen, Schutzhandschuhen und Wildtierboxen sichern wir das Tier stressarm – ohne Verletzungsrisiko für Tier und Mensch.

Befreiung aus Angelschnur, Netzen und Zäunen +

Verhedderte Schwäne, Wasservögel oder in Zäunen festhängende Tiere befreien wir und prüfen sie auf Verletzungen.

Nicht-invasive Erstversorgung +

Stabilisierung nach Protokoll: Blutstillung, Wärmeerhalt, Sauerstoffgabe, Lagerung und Monitoring – ausdrücklich nicht-invasiv. Jung- und Kleinsttiere transportieren wir im Inkubator.

Einsätze an Feld und Wasser +

Von Wiese und Waldrand bis Yachthafen und Uferzone: Wir sind dort im Einsatz, wo Wildtiere in Not geraten.

Transport und Übergabe +

Das gesicherte Tier bringen wir zu einer spezialisierten Wildtier- oder Auffangstation, die Pflege und Auswilderung übernimmt.

Beratung: Braucht das Tier überhaupt Hilfe? +

Viele Jungtiere sind nicht verlassen. TIRA und unser Team sagen dir, ob du eingreifen solltest – oder besser nicht.

Schutz bei Vogelgrippe-Verdacht +

Für Einsätze an möglicherweise infizierten Wildvögeln arbeiten wir mit H5N1-Schutz-Sets.

Das leisten wir nicht
Keine Pflege, Aufzucht oder Auswilderung +

Wir sind die Rettungskette bis zur Station – nicht die Station selbst.

Stattdessen

Gepflegt und ausgewildert wird in spezialisierten Wildtier- und Auffangstationen.

Keine invasive Behandlung +

Wir operieren nicht, geben keine Medikamente und keine Infusionen und schläfern nicht ein.

Stattdessen

Das übernehmen Tierärztinnen und Tierärzte bzw. die Wildtierstation.

Keine „Rettung“ gesunder Jungtiere +

Rehkitze im Gras, befiederte Ästlinge am Boden oder junge Feldhasen sind meist nicht verlassen – die Eltern kommen zurück.

Stattdessen

Nicht anfassen, aus Distanz beobachten und anrufen, wenn das Tier verletzt wirkt oder in akuter Gefahr ist.

Wildunfall: Polizei zuerst +

Bei Unfällen mit Reh, Wildschwein & Co. im Straßenverkehr ersetzen wir weder Polizei noch Jagdausübungsberechtigte.

Stattdessen

Immer die 110 rufen – die Polizei informiert die zuständige Jagdpächterin bzw. den Jagdpächter.

Keine Vergrämung oder Schädlingsbekämpfung +

Wir retten Tiere in Not – wir vertreiben oder bekämpfen keine Tiere, die einfach nur stören (z. B. Wespennester, Maulwürfe im Garten).

Stattdessen

Ansprechpartner sind Fachbetriebe oder die Untere Naturschutzbehörde.

Keine Seuchenabklärung +

Mehrere tote Wildvögel an einer Stelle können auf Geflügelpest hindeuten – das klären die Behörden.

Stattdessen

Nicht anfassen und das zuständige Veterinäramt informieren.

Interaktiver Fall-Check

Ist das ein Fall für uns?

Wähle die Situation, die am besten passt. Du siehst sofort, ob wir zuständig sind und was du jetzt tun solltest.

Fall für uns Beratung Andere Stelle
Wähle links eine Situation.

Deine Situation ist nicht dabei? Ruf an – TIRA nimmt rund um die Uhr jeden Anruf an.

Deine Situation
Fuchs steckt im Zaun oder Schacht fest
Fall für uns · Fall für uns

Füchse gehören zu unseren Spezialgebieten. Abstand halten, nicht befreien – ein festsitzender Fuchs beißt aus Panik. Standort merken und anrufen.

TIRA prüft jeden Fall nach festen Einsatzkriterien – nicht jeder Anruf löst einen Einsatz aus.

Deine Situation
Eule oder Greifvogel sitzt am Boden
Fall für uns · Fall für uns

Abstand halten, Kinder und Hunde fernhalten, Fluchtweg nicht versperren – und anrufen. Ein Greifvogel am Boden ist fast immer ein Notfall.

TIRA prüft jeden Fall nach festen Einsatzkriterien – nicht jeder Anruf löst einen Einsatz aus.

Deine Situation
Schwan in Angelschnur verheddert
Fall für uns · Fall für uns

Nicht selbst greifen – Schwäne sind kräftig. Standort genau merken (Ufer, Steg, Hafen) und anrufen.

TIRA prüft jeden Fall nach festen Einsatzkriterien – nicht jeder Anruf löst einen Einsatz aus.

Deine Situation
Igel tagsüber unterwegs
Ruf an · Ruf an & lass dich beraten

Ein Igel am helllichten Tag ist oft geschwächt oder krank. TIRA sagt dir, wie du ihn beobachtest und ob Hilfe nötig ist.

TIRA prüft jeden Fall nach festen Einsatzkriterien – nicht jeder Anruf löst einen Einsatz aus.

Deine Situation
Rehkitz allein im Gras
Meist kein Notfall · Ruf an & lass dich beraten

Die Ricke lässt das Kitz bewusst allein. Niemals anfassen – Menschengeruch kann dazu führen, dass es verstoßen wird. Nur bei sichtbarer Verletzung anrufen.

TIRA prüft jeden Fall nach festen Einsatzkriterien – nicht jeder Anruf löst einen Einsatz aus.

Deine Situation
Wildunfall mit Reh oder Wildschwein
Polizei zuerst · Andere Stelle zuständig

Unfallstelle sichern, Abstand halten und die 110 rufen. Die Polizei informiert die zuständige Jagdpächterin bzw. den Jagdpächter.

Deine Situation
Wespennest am Haus
Andere Stelle · Andere Stelle zuständig

Kein Fall für die Tierrettung – hier helfen Fachbetriebe oder die Untere Naturschutzbehörde.

Ablauf eines Einsatzes

So läuft es ab.

01 / 05
Sichtung melden

Ruf an – TIRA sagt dir sofort, wie du dich am Fundort verhältst.

02 / 05
Prüfung

Der Fall wird gegen unsere Einsatzkriterien geprüft. Sind sie erfüllt, wird die Bereitschaft über DIVERA alarmiert.

03 / 05
Fachgerechte Sicherung

Wir sichern das Wildtier am Fundort – stressarm und ohne Verletzungsrisiko.

04 / 05
Erstversorgung

Stabilisierung nach Protokoll: Wärme, Ruhe, Versorgung – ausdrücklich nicht-invasiv.

05 / 05
Auffangstation

Übergabe an eine spezialisierte Wildtierstation zur Pflege und Auswilderung.

Eigenschutz geht vor · Wildtiere

Kein toter Retter.

Wildtiere sind keine Kuscheltiere. Sie beißen, kratzen und übertragen Krankheiten. Panische Tiere entwickeln enorme Kräfte.

0 / 6 verstanden

Im Zweifel immer: Anrufen, bevor du handelst – 06898 3704242

Unsere Partner-Stationen

Nach der Rettung in die besten Hände.

Wir retten, sichern und versorgen Wildtiere vor Ort – die weitere Pflege bis zur Auswilderung übernehmen spezialisierte Stationen. Dafür arbeiten wir eng mit der Wildtierauffangstation Eppelborn und dem Wildtierzentrum Saarburg zusammen.

Säugetiere · Saarland

Wildtierauffangstation Eppelborn

Auffang- und Pflegestation für Säugetiere im Saarland

Hierhin bringen wir verletzte, kranke und verwaiste Säugetiere – zum Beispiel Füchse, Marder, Eichhörnchen, Igel, Feldhasen oder Rehkitze. Wildvögel nimmt die Station nicht auf.

Adresse
Im Klingelfloß
66571 Eppelborn Karte ↗
Telefon
0681 9712-839
0160 98949866Für Fragen zur Erstversorgung während der Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Sommer1.4. – 30.9.Mo – Fr 8:00 – 13:30 und 18:30 – 19:30 Uhr
Sa, So & Feiertage 10:00 – 11:00 Uhr
Winter1.10. – 31.3.Mo – Fr 10:00 – 12:00 und 18:30 – 19:00 Uhr
Wochenende & Feiertage geschlossen
Außerhalb der Zeiten
Notfälle nach telefonischer Rücksprache unter 0177 2180587 in der Tierarztpraxis an der Ill, Illinger Straße 109, 66557 Illingen.
  • Tiere bitte nur nach telefonischer Ankündigung bringen.
  • Die Station ist kein Tierpark – Besuche sind nicht möglich, die Tiere brauchen Ruhe.
  • Bei jagdbaren Arten (z. B. Reh, Fuchs, Hase) muss der zuständige Jagdausübungsberechtigte informiert werden – Gemeinde oder Polizei nennen ihn dir.
Wasser- & Greifvögel · Rheinland-Pfalz

Wildtierzentrum Saarburg

Wildtierzentrum – Pflege und Artenschutz e.V. · Saarburg & Wiltingen

Mit dem Wildtierzentrum arbeiten wir insbesondere bei Wasser- und Greifvögeln zusammen – etwa Schwänen, Enten, Gänsen und Graureihern, Mäusebussarden, Milanen, Falken und Eulen. Der Verein pflegt seit 2001 verletzte, kranke und verwaiste Wildtiere – über 2.000 Tiere aus rund 60 Arten im Jahr.

Adresse
Am Engelbach 1
54439 Saarburg Karte ↗
Telefon
06581 99 600 10mit Anrufbeantworter
E-Mail / Web
info@wildtierzentrum.de
www.wildtierzentrum.de ↗E-Mail bitte nicht für Notfälle nutzen.
Erreichbarkeit
Telefontäglich 7:00 – 21:00 Uhr
Abgabenur nach telefonischer Absprache – je nach Besetzung in Saarburg oder Wiltingen
Ab 20 Uhrnicht zu schwer verletzte Tiere in den Notfall-Container in Saarburg; schwer verletzte Tiere zum Tierarzt-Notdienst
  • Bitte immer vorher anrufen, bevor du ein Tier bringst.
  • Greifvögel nie ungeschützt anfassen – Krallen und Schnabel können schwer verletzen. Ruf im Zweifel uns: 06898 3704242.

Unsicher, wohin mit dem Tier? Ruf zuerst uns an. TIRA prüft den Fall, wir übernehmen Rettung und Transport und stimmen die Übergabe direkt mit der passenden Station ab.

☎ 06898 3704242

Angaben ohne Gewähr, Stand: Oktober 2026. Öffnungszeiten können sich – besonders an Feiertagen – ändern; bitte vorher telefonisch nachfragen.

Einsatzbeispiele

Aus dem Einsatztagebuch.

Abgeschlossen

Schwan mit Angelschnur

Merzig · Yachthafen

Jungschwan mit Angelschnur und Köder am Bein – befreit und in Obhut übergeben.

Abgeschlossen

Verletzte Waldohreule

Wallerfangen

Eule in einer Garage gemeldet – gesichert, erstversorgt und an die Wildtierstation übergeben.

Abgeschlossen

Verletzter Schwan

Rehlingen

Verletzter Schwan hinter einem Zaun gemeldet – geborgen und versorgt.