Einsatzbericht: 

Einsatz Nr. 26/05/10-002
Datum: 10.05.2026
Einsatzort: Illingen-Wustweiler
Meldung:
Am heutigen Sonntag wurden wir zu einem eher ungewöhnlichen Hilfeleistungseinsatz nach Wustweiler alarmiert. Ein Anwohner hatte eine Ratte entdeckt, die sich in einem Regenablaufgitter in einer äußerst misslichen Lage befand. Das Tier hatte offenbar versucht, durch die engen Streben des Gitters zu schlüpfen, unterschätzte dabei jedoch den Umfang seines Hinterleibs. Die Ratte steckte fest und kam weder vor noch zurück. Da der Melder den Nager nicht verletzen wollte und zudem den Kontakt mit dem wehrhaften Tier scheute, forderte er professionelle Hilfe an.
Maßnahmen:
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Lage zunächst sondiert. Da im Vorfeld unklar war, wie massiv das Gitter verbaut war, hatten wir uns bereits auf eine technische Rettung vorbereitet. Zur Sicherheit wurde „schweres Gerät“ wie das Halligan-Tool, diverse Zangen und sogar ein Trennschleifer in Bereitstellung gebracht.
Glücklicherweise zeigte die Erkundung vor Ort, dass keine brachialen Methoden nötig waren: Der Gitterrost ließ sich mit einem einfachen Handgriff komplett aus der Fassung heben. Um das Tier nun aus der Engstelle zu befreien, ohne gebissen zu werden, kamen unsere speziellen, bissfesten Feuerwehrhandschuhe der Firma Seiz zum Einsatz. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl wurde die Ratte vorsichtig durch das Gitter geschoben. 
Fazit:
Der tierische Patient überstand die Prozedur sichtlich beeindruckt, aber ohne äußere Verletzungen. Nach einer kurzen „Trockenlegung“ konnte die Ratte – wenn auch etwas nass – direkt vor Ort wieder in die Freiheit entlassen werden. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit erfolgreich beendet werden. Ein Beweis dafür, dass wir für alle Fälle gerüstet sind – egal wie klein der Patient auch ist!



