Kurioser Einsatz an der Schleuse in Völklingen/Wehrden

Bereits am Donnerstag erreichte mich ein Notruf, dass sich an der Schleuse in Völklingen eine Stockente befinden soll, die sich vermutlich den Schnabel gebrochen hatte. Leider war es mir an diesem Tag nicht möglich, selbst vor Ort zu fahren, sodass zunächst auf andere zuständige Stellen verwiesen wurde.
Heute erhielt ich erneut eine Meldung – diesmal aus Wehrden an der Schleuse. Wieder ging es um einen Stockenten-Erpel mit einem verletzten Schnabel. Ich machte mich umgehend auf den Weg und konnte das Tier schließlich sichern.
Vor Ort zeigte sich eine wirklich kuriose und zugleich schwere Verletzung: Der untere Schnabel war komplett längs eingerissen, die beiden Kieferwinkel jedoch glücklicherweise noch intakt. Besonders problematisch war, dass die Zunge zwischen den beiden gespaltenen Schnabelhälften eingeklemmt war.
Ich versorgte den Erpel umgehend und verbrachte ihn anschließend auf eine spezielle Auffangstelle, wo er nun weiter medizinisch betreut wird.
Die Melderin vom gestrigen Tag wurde selbstverständlich darüber informiert, dass die Ente inzwischen durch mich gesichert werden konnte.

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