Voliere im Schillerpark Völklingen – Lösung erreicht
Der Tiernotruf Saarland e.V. teilt mit, dass für die Situation rund um die Voliere im Schillerpark in Völklingen eine tragfähige und rechtlich abgestimmte Lösung erarbeitet wurde.
Insbesondere ist es dem engagierten und konsequenten Einsatz unserer Petra Gaubatz zu verdanken, dass der Sachverhalt innerhalb von knapp einer Woche abschließend geklärt werden konnte. Während über einen längeren Zeitraum hinweg keine nachhaltige Veränderung erfolgt war, wurde der Vorgang nach Übernahme durch uns strukturiert geprüft, bewertet und einer konkreten Lösung zugeführt.
Aufgrund der Vielzahl eingegangener Anrufe bei uns sowie der erheblichen Anzahl an Beschwerdeeingängen im Rathaus möchten wir klarstellen:
Eine Lösung ist gefunden. Über die konkreten Maßnahmen werden wir berichten, sobald sämtliche organisatorischen und tatsächlichen Schritte vollständig umgesetzt sind.
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Einordnung zur öffentlichen Diskussion
Im Zusammenhang mit der Entwicklung wurde öffentlich geäußert, dass sich der örtlich zuständige Tierschutzverein bereits seit mindestens drei Wochen mit dem Thema befasst und Beschwerden bei der Stadt eingereicht habe – allerdings ohne öffentliche Thematisierung.
Dazu wurde unter anderem formuliert:
„Ich weiß aus sicherer Quelle, dass mind. seit 3 Wochen der zuständige Tierschutzverein Beschwerden bei der Stadt gemacht hat, aber nicht öffentlich, sondern erstmal den direkten Weg ins Rathaus. Passiert wirklich nur noch was, wenn alles öffentlich gemacht wird und das Ansehen der Stadt schlecht dastehen könnte. Das ist etwas, was mich sehr ärgert.
Es hätte bei der 1. Beschwerde was passieren müssen.
Danke an alle, die nicht weggeschaut haben.“
Unabhängig von dieser Darstellung bleibt sachlich festzustellen:
Innerhalb dieses genannten Zeitraums wurde keine abschließend gesicherte Unterbringung umgesetzt und es konnte keine verbindlich hergestellte tiergerechte Lösung garantiert werden.
Erst nach Übernahme des Vorgangs durch den Tiernotruf Saarland e.V. wurde innerhalb weniger Tage eine praktikable und abgestimmte Lösung erzielt.
Der direkte Weg ins Rathaus ist selbstverständlich legitim und oftmals sinnvoll. Maßgeblich ist jedoch nicht der Kommunikationsweg, sondern das Ergebnis – insbesondere wenn es um das Wohl von Tieren geht. Entscheidend ist, dass zeitnah gehandelt wird und konkrete Verbesserungen tatsächlich umgesetzt werden.
Kritische Stimmen zur öffentlichen Thematisierung nehmen wir zur Kenntnis. Faktisch bleibt jedoch: Nach wenigen Tagen intensiver Arbeit konnte eine Lösung erreicht werden.
Für uns ist das kein außergewöhnlicher Vorgang, sondern tägliche Praxis. Wir handeln. Wir prüfen. Wir setzen um. Wir schauen nicht zu. Dieses Beispiel zeigt erneut, dass entschlossenes, strukturiertes Vorgehen in Verbindung mit klarer Kommunikation Ergebnisse erzielt.
Dank an alle Beteiligten
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Wir bedanken uns ausdrücklich:
– bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die nicht weggesehen haben,
– beim Oberbürgermeister der Stadt Völklingen,
– beim Bürgermeister der Stadt Völklingen,
– sowie bei den äußerst kooperativen und empathischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses.
In der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung haben wir eine sachliche, lösungsorientierte und konstruktive Kommunikation erlebt. Selten haben wir in einem Verwaltungsverfahren eine derart kooperative Haltung erfahren.
Vor diesem Hintergrund bitten wir darum, von weiteren Unmutsäußerungen oder Beschwerdeschreiben abzusehen. Auch wenn die emotionale Betroffenheit vieler nachvollziehbar ist, ist das gemeinsame Ziel – eine Verbesserung der Situation – nun erreicht.
Wie so oft zeigt sich: Gemeinsam kann man viel erreichen.
Abschließend zur Information:
Die Keramiklampen in der Voliere sind eingeschaltet.
Tiernotruf Saarland e.V.


